Aikido

Aikido ist eine defensive japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Morihei Ueshiba (O-Sensei) entwickelt wurde.
Ihr Ziel ist es, einen Angriff ohne Gegengewalt zu neutralisieren, indem die Energie des Angreifers aufgenommen, umgeleitet und kontrolliert wird.

Anstatt durch Gegenangriffe zu reagieren, nutzt Aikido Bewegung, richtige Positionierung und präzisen Kontakt, um den Angreifer aus dem Gleichgewicht zu bringen und ihn mit Wurf- oder Haltetechniken kampfunfähig zu machen.

So verbindet Aikido Effektivität und Harmonie – es lehrt, Konflikte zu lösen, ohne zu zerstören, und steht damit für eine einzigartige Form der Selbstverteidigung und Persönlichkeitsentwicklung.

Takemusu Aikido

Takemusu Aikido geht auf Morihiro Saitō Sensei zurück, einen der engsten und langjährigsten Schüler des Aikido-Begründers Morihei Ueshiba (O-Sensei).
Saitō Sensei lebte und trainierte über 23 Jahre an der Seite des Begründers in Iwama bis zu dessen Tod und erhielt so einen einzigartig tiefen Einblick in die vollendete Version des Aikido. 

Charakteristisch für Takemusu Aikido sind präzise Grundformen (Kihon) sowie ein stark ausgeprägtes Waffentraining mit Bokken (Holzschwert), Jō (Stock) und Tantō (Messer). In unserem Dojo widmen wir jedes zweite Training den Waffentechniken, um die enge Verbindung zwischen Waffen- und Körpertechniken lebendig zu erhalten.

Wir legen besonderen Wert auf Wirksamkeit, Stabilität und Kontrolle – die Techniken sollen auch unter realem Widerstand funktionieren und in einer Verteidigungssituation anwendbar sein.

Unser Training folgt der traditionellen Aikido-Praxis, in der Etikette, Respekt und gegenseitige Achtsamkeit selbstverständliche Bestandteile sind.

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